Wir werden oft von unseren Kunden gefragt, worin der Unterschied in den Tuningmaßnahmen liegt.

Chiptuning, Software-Tuning, OBD-Tuning, Kennfeldoptimierung ist immer das selbe. Der Unterschied liegt in der Technik. Inzwischen muss der Eprom (Chip) nur noch bei sehr wenigen Fahrzeugen ausgelötet werden (daher der Name Chiptuning). Heutzutage lassen sich die meisten Steuergeräte direkt über die OBD Schnittstelle modifizieren.

Es gibt jedoch auch noch eine andere Variante der Leistungssteigerung, welche in unserem Haus aber nicht zum Einsatz kommt. Wir sprechen von Tuning-Boxen, Zusatz- oder Vorsteuergeräten, Zwischensteckern oder auch Tuningkits.

Bei dieser Form der Leistungssteigerung wird diese Blackbox meist zwischen das Motorsteuergerät und dessen peripheren Bauteile geschaltet (Einspritzpumpe und wahlweise auch verschiedene andere Sensoren).
Was dabei eigentlich passiert ist folgendes:

Im Grunde werden dem Motorsteuergerät falsche Messwerte vorgegaukelt (hauptsächlich eine zu geringe Einspritzmenge), was dieses folgerichtig zum Korrigieren derselben veranlasst.

Da diese Manipulation über den gesamten Drehzahlbereich stattfindet und die Tatsache, dass alle anderen relevanten Parameter wie Luftmenge, Förderbeginn usw. nach wie vor der Serie entsprechen, machen dieses Verfahren zumindest nicht ganz unproblematisch.
Stark erhöhte Emission, eine höhere thermische Belastung des Motors und nicht selten darauf zurückzuführenden Fahrverhaltensmängel wie „ruckeln“ sind oft die Folge. Was das für Ihren Motor heißt, dürfte Ihnen klar sein.

Wir haben uns lange mit dieser Technik befasst, und uns entschlossen, diese Variante nicht anzubieten. Entscheiden Sie sich lieber für eine intelligente und sichere Variante.